Sommer Sonne Juni! In dem Song „June Afternoon“ singen Roxette von hellen Juniabenden, an denen es niemals dunkel wird. Ich liebe diese langen hellen Sommerabende – tatsächlich ist das einer der Gründe, warum es mich im Sommer eher in den Norden zieht als in den Süden.
Außerdem wäre es mir im Süden viel zu heiß, mir reicht das Sommerwetter hier schon oft genug. Ich liebe die Sonne, aber zu heiß sollte es auch nicht sein.
Das Wetter hatte es diesen Juni jedenfalls in sich. Was ist abgesehen von dem verrückten Wetter im Juni passiert? Viel Spaß beim Weiterlesen!
… und es wird noch heißer!
Die vorletzte Juni-Woche hatte es in sich: jeden Tag über 30°, die zweite Wochenhälfte sogar fast 40° – Hilfe! Das meine ich mit „zu heiß“ – das ist nichts für mich. Wobei ich das heiße Wetter dieses Mal erstaunlich gut vertragen habe. Mit Eiskaffee, Wassermelone, kalten Duschen und meinem Fächer – gerade der Fächer ist gerade ein kleiner Gamechanger!
Erst, als die Temperaturen wieder auf unter 30° (aber immer noch warm!) runtergingen, war ich den ganzen Tag kaputt. Da hat die Hitzewelle wohl doch noch nachgewirkt.
Weniger gut vertragen habe ich die Zeit davor, als es eher etwas zu kalt für diese Jahreszeit war. So kalt, dass ich sogar mal probiert habe, die Heizung einzuschalten. Was nicht funktioniert hat, da sie hier im Haus schon auf Sommer eingestellt ist und deswegen nicht mehr warm wird.
Die paar kälteren Tage haben jedenfalls gereicht, dass ich mir wieder eine Erkältung eingefangen habe. Ernsthaft? Ist die Erkältungssaison nicht langsam durch?
Coworking mit Lord of the Lost
Einer der Gründe, warum ich Lord of the Lost so liebe, ist ihre Kreativität – und wie sie den Kontakt zu ihren Fans pflegen. Keine Idee ist zu verrückt, um nicht umgesetzt zu werden, und vor einem Jahr durfte ich sie in ihrem Studio in Hamburg besuchen.
Die neuste Idee der Band zum Thema Fankontakte sind Studio-Livestreams: Auf dem YouTube-Kanal der Band können Fans sozusagen Mäuschen spielen, wie ein Song für das neue Cover-Album arrangiert wird.
Diese Livestreams sind tagsüber, d.h. zur Arbeitszeit. Ich mache meine Zeitplanung selbst, also könnte ich mir theoretisch freinehmen und einfach den Stream gucken. Praktisch habe ich eine lange To-do-Liste (Eine? Mehrere!), weswegen das eher keine gute Idee wäre.
Stattdessen mache ich den Studio-Livestream zu einer Coworking-Session mit den Jungs von der Band. Ich arbeite an meinem Schreibtisch und habe in einem kleineren Fenster den Livestream geöffnet; die Jungs arbeiten in ihrem Studio. Ich feile an meinem Text, die Jungs an ihrem Song-Arrangement. Ich arbeite in meinem Schreib-Tool Scrivener, die Jungs in ihrem Musikproduktions-Tool Logic.
Das funktioniert tatsächlich besser, als ich erwartet hätte: Während der Livestream nebenbei läuft, kann ich mich tatsächlich gut konzentrieren und habe die letzten beiden Male richtig viel geschafft.
Zwischendurch mache ich Mittagspause (= Denkpause für mein Gehirn!), da gucke ich den Jungs dann beim Arbeiten zu, während ich gemütlich meinen (Eis)Kaffee trinke. Und es ist echt interessant, zu sehen, wie die Arbeit an so einem Song-Arrangement abläuft.
Workshops: Planung und Sichtbarkeit
Seit ich im Februar meine Blogothek-Mitgliedschaft auslaufen lassen habe, habe ich mich auch mit kostenlosen Workshops und Webinaren zurückgehalten. Nach drei Jahren mit viel Input aus Blogothek-Inhalten sowie ein paar weiteren Kursen und Workshops wollte ich, was Input angeht, mal einen Gang zurückschalten und mich auch anderen Themen widmen.
Aber im Juni war ich so weit, dass ich dachte, warum nicht nochmal für den einen oder anderen Workshop anmelden.
So habe ich einen Wochenplanungs-Workshop bei Blogothek-Gründerin Janneke Duijnmaijer mitgemacht, die nicht nur Blogexpertin ist, sondern auch Expertin für Zeitplanung. Es war schön, Janneke sowie ein paar andere bekannte Gesichter aus meinen Blogothek-Zeiten wiederzusehen, und der Workshop war inhaltlich super – wie immer bei Janneke. Ob ich es damit schaffe, wieder in eine Planungsroutine zu kommen?
Der zweite Workshop war der Sichtbarkeits-Sprint mit Céline Tüyeni von Texte mit Ziel, deren Newsletter ich seit einer Weile abonniert habe. Auch von Celines Workshop habe ich viele gute Ideen mitgenommen, wie ich Content- und Sichtbarkeitsplanung machen und in Posting-Routinen kommen kann.
Blog
Hier auf dem Blog war es in letzter Zeit eher ruhig, und so ist mein 12 von 12 Artikel der einzige, der im Juni erschienen ist.
Das liegt zum großen Teil daran, dass zurzeit noch andere Baustellen Vorrang haben. Was aber nicht heißt, dass ich nicht auch die eine oder andere Idee für meinen Blog habe – meine Notion-Datenbank mit Blogartikel-Ideen ist nach wie vor gut gefüllt.
Was war bei euch im Juni los? Schreibt mir gerne eure schönsten Juni-Erlebnisse in die Kommentare!
