Titel: Heidelberg, Hamburg und Weihnachtsplätzchen: Monatsrückblick Dezember 2025

Heidelberg, Hamburg und Weihnachtsplätzchen: Monatsrückblick Dezember 2025

Der Dezember ist gefühlt immer so kurz: Ein Weihnachtsmarktbesuch hier, ein Plätzchenbacktag dort, dann kommt bei mir auch noch meine Hamburg-Reise zum Lordfest dazu – und schon ist wieder Weihnachten!

Jetzt, im Januar, wo ich diesen Monatsrückblick fertig schreibe, liegt tatsächlich etwas Schnee! Nicht mehr so viel wie gestern, aber meine Wetter-App meldet für die nächsten Tage wieder mehr Schnee. Weiße Weihnachten hatten wir 2025 nicht, aber auch ohne Schnee war es eine wunderschöne Zeit! Und eine Zeit, die ganz schön vollgepackt war – so wie eigentlich jeder Dezember.

Dabei fing mein Dezember gar nicht so gut an. In der ersten Woche war ich gleich mal krank. Hallo Erkältungssaison! Geht das schon wieder los – wenn ich da nur an die letzten paar Winter denke …

Aber nach ein paar Tagen Laufnase und Husten hat sich die Erkältung verzogen, und seitdem bin ich richtig fit! Obwohl ich sehr viel unterwegs war und dementsprechend sehr viele Gelegenheiten hatte, mir Bazillen einzufangen.

Uni & Diss

Natürlich war ich im Dezember nicht nur unterwegs, es war auch einiges an Arbeit zu tun. Meine Diss schreibt sich schließlich nicht von alleine! So habe ich im Dezember viel Fachliteratur gelesen und viele Ideen und Notizen in mein Scrivener-Projekt einsortiert.

Ich war wieder an meiner Uni in Heidelberg und habe dort in der Bibliothek schlaue Bücher gewälzt und ein paar Bücher abgegeben. Natürlich habe ich mich bei der Gelegenheit auch durch den wunderschönen Heidelberger Weihnachtsmarkt gefuttert und an meinem Lieblings-Gewürzstand eingekauft! Alleine dafür lohnt es sich, nach Heidelberg zu fahren.

Auf der Rückfahrt bekam ich nochmal die volle Ladung Bahnchaos: Mein Zug kam abends schon fast eine halbe Stunde zu spät in Heidelberg an, sammelte bis Koblenz noch mehr Verspätung – bis wir dann zwei Stunden in einem kleinen Bahnhof warten mussten, weil irgendwo vor uns ein Güterzug liegengeblieben war. So kam ich mit fast dreieinhalb Stunden Verspätung gegen 3.00 in Köln Messe-Deutz an. Immerhin wurden im Zug an alle Passagiere Taxigutscheine verteilt, und ich konnte mich auf Bahnkosten mit dem Auto nach Hause fahren lassen.

Im Dezember und November gab es IT-Sicherheitsprobleme an meiner Uni, sodass all Nutzer ihre Passwörter ändern sollten. Was wegen dieser Sicherheitsprobleme nur vom Uni-Netz aus ging. Um mich dort einwählen zu können, brauchte ich aber eine VPN-Verbindung. Die ich aber nur aus dem Uni-Netz einrichten konnte – in welches ich aber ohne VPN nicht reinkam. Okay … wie soll das jetzt gehen?

Nach einem Tag vergeblichen Wartens auf einen Video-Anruf mit dem Support habe ich ein paar Tage abgewartet, bis sich der größte Ansturm gelegt hat – und siehe da: Ich kam schnell dran und konnte mit deren Hilfe alles einrichten. Jetzt habe ich wieder eine VPN-Verbindung ins Uni-Netz und natürlich auch ein neues Passwort. Das ist besonders wichtig, weil in Heidelberg alles über die Uni-ID läuft – auch das Bibliothekskonto, über das ich z. B. meine Ausleihen sehen oder online auf die Zeitschriftendatenbanken zugreifen kann.

Da ich über die Weihnachtsferien keinen Bücherstapel hier liegen haben wollte, war ich auch noch in der USB Köln und habe meine Bücher von dort abgegeben –  ja, natürlich erst, als ich sie durchgesehen & alles Wichtige rausgeschrieben hatte. Auch in Köln habe ich die Gelegenheit genutzt und einen Abstecher zum Weihnachtsmarkt gemacht.

Mein Blog

Im Dezember habe ich zwei Blogartikel veröffentlicht – meinen Monatsrückblick für November (und Oktober) und meinen zweiten 12 von 12 Artikel! Und an meinem 12. Dezember war einiges los, denn ich war den ganzen Tag in Hamburg unterwegs und hatte am Abend über 30.000 Schritte auf meinem Fitnessarmband!

Ich bin ja seit 2023 Mitglied in der Blogothek von Janneke Duijnmaijer, und nachdem ich dort nicht immer so aktiv war, wie ich eigentlich sein sollte, habe ich im Dezember weiter fleißig Kurse durchgearbeitet. Ich bin auch gut weitergekommen, aber es bleibt noch einiges zu tun! Nicht zuletzt der Newsletter-Kurs, damit ich auch endlich meinen Newsletter aufsetzen kann.

Ende Dezember war ich zum vierten Mal Teilnehmerin der großen Jahresrückblog-Challenge von Judith Peters und habe wieder mit hunderten anderen Bloggern meinen Jahresrückblick geschrieben (den letzten Schliff daran gemacht & veröffentlicht habe ich ihn allerdings erst Anfang Januar).

Adventskalender

Auch 2025 habe ich wieder den Enkelkinder-Adventskalender für meine Mutter mit neuen Bildern gefüllt. Dann kann sie jeden Tag ein anderes Kinderfoto aufdecken und hat am 24. Dezember eine Art Collage mit 24 Fotos. Diese Kalender bleibt dann das ganze Jahr über im Wohnzimmer hängen.

Ich selbst hatte wieder einen Tee-Adventskalender und konnte jeden Tag eine leckere Teesorte probieren. Ein paar neue Sorten habe ich dadurch für mich entdeckt – jetzt müsste ich mich nur noch genau erinnern, welche das waren. Falls nicht: der Dezember 2026 kommt bestimmt mit neuem Tee-Adventskalender!

Mit den E-Mail-Adventskalendern, die ich dieses Jahr abonniert hatte, lief es nicht ganz so gut. In der ersten Dezemberwoche war ich krank, da mussten fast alle E-Mails warten; und über das 3. Adventswochenende war ich verreist, wodurch ich wieder für ein paar Tage raus war. Ich habe mir alles angeschaut, war aber leider kaum aktiv.

Trotzdem habe ich aus den KI-Adventskalendern von Nicole Angela Buck und von Lea Giltjes & Tim Gelhausen viel gelernt und dadurch jetzt meine eigene kleine KI-Bibliothek und Prompt-Sammlung. Ich werde sie sicher bald nutzen, wenn ich mich endlich dransetze mehr KI lerne.

Der Schreibimpulse-Adventskalender von Gabi Kremeskötter war wieder voller schöner Ideen, auch wenn es bei mir letztendlich nur wenige Texte wurden. Aber ich weiß jetzt schon, dass ich mich auch 2026 anmelden werde, falls Gabi wieder einen Adventskalender macht; dann hoffentlich aktiver.

Ob ich 2026 selbst einen Blog- oder Newsletter-Adventskalender veranstalten werde?

Lordfest 2025

Ein Höhepunkt im Dezember war natürlich wieder das Lordfest – das eigene Festival der Band Lord of the Lost – in Hamburg. Dank Lord of the Lost war ich in den letzten paar Jahren in paarmal in Hamburg, und ich fühle mich dort jedes Mal sehr wohl und kenne mich auch schon wieder ein bisschen dort aus. Ich habe ja tatsächlich als Kind mal in Pinneberg gewohnt – lang ist’s her. Außerdem ist Hamburg einfach eine wunderschöne Stadt!

Am 11. Dezember bin ich nach Hamburg gefahren und habe mir den Abend auf den Weihnachtsmärkten in der Innenstadt und auf der Reeperbahn vertrieben. Am nächsten Tag, am  12. Dezember, war ich tagsüber mit einer Brieffreundin unterwegs und abends bei der Lordfest Warm-Up Show. Das war diesmal eine Karaoke Show in einem Club auf Sankt Pauli, und alle auf und vor der Bühne hatten viel Spaß!

Am 13. Dezember abends war dann das große Lordfest in der Sporthalle. Tagsüber war ich wieder in der Stadt unterwegs, u. a. an der wunderschönen Alster mitten in der Stadt und auf dem Weihnachtsmarkt. Vor der großen Show abends war ich mit einer Freundin essen, und wir sind zusammen zur Sporthalle gefahren. Was für ein Abend! Lord of the Lost haben – wie bei jeder ihrer Shows – so richtig abgeliefert: neue Songs und ältere Songs; eigene Songs und Coverversionen. Außerdem haben sie es mit viel Pyrotechnik so richtig krachen lassen!

Nachts gab es noch eine After-Show-Party, wieder in einem Club auf Sankt Pauli. Dort bin ich allerdings nicht hingegangen, ich hatte stattdessen meine eigene kleine After-Show-Party mit einem Reeperbahn-Spaziergang nachts um halb eins. Der Santa-Paul-Weihnachtsmarkt hatte sogar noch geöffnet, ich habe mir meinen Absacker – einen Kakao – aber im Fastfood-Laden geholt.

Weihnachten

Kaum vom Lordfest zu Hause war es schon fast wieder Weihnachten! Ich bin sechsfache Tante, und so ist Weihnachten immer Hochbetrieb mit viel Besuch. Essen, mit Kindern spielen, Geschenke verteilen, wieder essen, Kinder bespaßen, zwischendurch mal faulenzen, und noch mehr essen. Das eine oder andere Gläschen Wein ist auch drin.

Weihnachtsmärkte gehören natürlich auch zum Dezember! Neben Heidelberg, Köln und Hamburg war ich auf den Weihnachtsmärkten in Bonn und in Troisdorf (d.h. auf dem in der Fußgängerzone am 1. Adventswochenende war ich genau genommen noch im November; und den am 3. Adventswochenende auf Burg Wissem habe ich verpasst, weil ich zu der Zeit in Hamburg war). Auf allen habe ich verschiedene Weihnachtsmarkt-Leckereien probiert; gerade in Heidelberg gehört seit Jahren bei mir immer ein Crêpe dazu!

In meiner Weihnachtsbäckerei gab es 2025 meine Plätzchen mit Schokotröpfchen und die Kokosmakronen nach dem Rezept von Kikis Kitchen. Und ich habe zum ersten Mal seit Jahren wieder Spekulatius gebacken, nach dem Rezept von meiner Oma und mit ihren Spekulatius-Formen, die gut und gerne 100 Jahre alt sein dürften.

Nach den Weihnachtsfeiertagen mit Besuch wurde es etwas ruhiger, und Silvester habe ich zuhause auf dem Sofa verbracht. 2025 ist schon wieder um – 2026 kann kommen!

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