Titel Bloggen, Bahn-Abenteuer und Bazaar Bizarre: Mein Jahresrückblick 2025

Bloggen, Bahn-Abenteuer und Bazaar Bizarre: Mein Jahresrückblick 2025

2025 – was für ein Jahr! Meine Doktorarbeit wächst und gedeiht, mein Blog ebenso. Außerdem war ich auf einigen Konzerten und hatte die Gelegenheit, meine Lieblingsband Lord of the Lost hautnah zu erleben.

Auch 2025 hat Judith Peters wieder zu ihrer Jahresrückblog-Challene aufgerufen. Ich bin nach 2022, 2023 und 2024 zum vierten Mal dabei und schreibe meinen Jahresrückblick gemeinsam mit vielen anderen Bloggern. Ich freue mich jedes Jahr wieder auf die Challenge – und klar werde ich 2026 wieder mitmachen!

Was habe ich im Jahr 2025 erlebt? Was hat sich verändert (oder auch nicht)? Was habe ich 2025 zum ersten Mal gemacht?

Viel Spaß beim Lesen!

Schreiben & Überarbeiten: Meine Diss

Wie so oft lief es mit meiner Doktorarbeit erstens anders und zweitens als man denkt, aber es gab 2025 durchaus einige Erfolge: Ich habe den zweiten Teil fertig geschrieben und an meine Professorin geschickt! Feedback bekommen habe ich auch schon; und es muss – natürlich! – noch das eine oder andere überarbeitet werden. Aber es bedeutet, dass ich einmal (fast) alles fertig geschrieben habe.

Wobei sich gerade die Überarbeitung des ersten Teils, mit dem ich 2025 auch beschäftigt war, nochmal in die Länge gezogen hat. Dazu musste ich einiges nachrecherchieren und neue Literatur raussuchen, und ein Kapitel habe ich fast komplett umgeschmissen. Zeitweise habe ich mich gefragt, was ich beim Schreiben des ersten Entwurfs für ein Brett vor dem Kopf hatte – aber das liegt wohl in der Natur der Sache, irgendwann wird man bei so einem langen Textprojekt einfach betriebsblind.

2026 heißt es: Schreiben! Jetzt muss ich meinen Text gründlich überarbeiten und dabei auch die neuen Quellen einbauen. An vielen Stellen bedeutet das auch: Kürzen und weiter zusammenfassen oder gleich Teile ganz rausstreichen. Vorbereitet dafür ist soweit alles, und so kann ich 2026 gleich in die Arbeit am Text selbst gehen.

Zum Glück habe ich meine vielen praktischen Helferlein, d. h. meine Lieblingstools, die mir jeden Tag dabei helfen, die Arbeit zu organisieren und den Überblick zu behalten. Zum Schreiben verwende ich Scrivener, was echt ein echter Gamechanger war! Mindestens 10 Gründe sprechen dafür, die Diss mit Scrivener zu schreiben. Der einzige Nachteil ist, dass Scrivener im Gegensatz zu anderen Textverarbeitungsprogrammen keine Integration mit Literaturverwaltungssoftware kann.

Aber dafür habe ich eine Lösung: Notion! Denn mit Notion organisiere ich z. B. meine Kapitelübersichten, Leselisten und To-Do-Listen – und eben auch meine Übersichten, welche Literatur ich tatsächlich wo verwende. Anhand dieser Listen kann ich mit meiner Literaturverwaltungssoftware Zotero meine Bibliographie erstellen.

Da ich meine Diss auf Englisch schreibe, habe ich auch dafür einige Tools – von Wörterbüchern wie Leo.org und Dictionary.com bis hin zu KI-basierter Korrektur-Software wie DeepL Write.

Was Technik und Tools angeht, bin ich also gut ausgestattet – dann kann 2026 eigentlich nichts mehr schief gehen!

Blogartikel 2025

Ganze 21 Blogartikel habe ich 2025 geschrieben. Nicht schlecht! Und vielen Dank an alle, die meine Artikel gelesen und kommentiert haben!

Darunter war mein bisher meistgeklickter Blogartikel – über das Wochenende in Hamburg, als ich Lord of the Lost in den Chameleon Studios in Hamburg besucht habe. Diesen Artikel habe ich in der offiziellen Fangruppe geteilt, und darüber kamen einige Aufrufe. Nebenbei war es noch eine Sichtbarkeitsübung für mich, den Artikel dort zu teilen – und gleichzeitig mein erstes Bloggen wirkt!-Erlebnis, da der Artikel viel Aufrufe und viele Kommentare (nicht so viele auf dem Blog, aber dafür in der Fangruppe) hatte und ich auch im richtigen Leben Fans getroffen habe, die mich darauf angesprochen haben.

Thematisch gab es bei meinem Blog nochmal eine kleine Verschiebung, genauer gesagt zwei: Tools und Persönlichkeit! Theoretisch habe ich dank meiner Erkenntnisse aus Webmaster Tools und Search Console beschlossen, mehr über meine Tools zu schreiben und mir den Expertenstatus in dieser Richtung aufzubauen: Ich werde DIE Expertin für Tools zum Schreiben von Doktorarbeiten und akademischen Texten. Ich bin kein großer Technik-Nerd, aber ich arbeite seit Jahren viel mit Tools, und die allermeisten habe ich mir selbst beigebracht und tatsächlich an der Uni schon mal Workshops zum Analyse-Tool MAXQDA gegeben.

Praktisch habe ich tatsächlich viele persönliche Blogartikel geschrieben und so auch endlich bei der 12 von 12 Blogparade von Caroline Lorenz-Meyer teilgenommen. Mein 12. November war ein gewöhnlicher Tag, mein 12. Dezember dafür umso bunter und abwechslungsreicher!

Im Juni habe ich gleich an vier Blogparaden teilgenommen – was sehr viel Spaß gemacht hat! So habe ich meine eigenen Lieblings-Blogartikel zusammengestellt, über meine Reisegewohnheiten geschrieben und darüber, was ein JA zu einem Konzertplakat im Februar 2015 alles ausgelöst hat. Außerdem habe ich einen Artikel über KI geschrieben und warum es trotzdem noch meine Texte sind, auch wenn ich mir mal von KI helfen lasse.

Auch ein paar To-Want-Listen habe ich geschrieben, zuletzt im Rahmen des Blogtoberfests 2025. Vieles davon konnte ich tatsächlich abhaken; alles andere wandert auf meine nächste To-Want-Liste. Eine Erkenntnis beim Notizen machen für diese Liste war, dass ich mir doch angewöhnen sollte, gerade auch für Blogartikel wieder mehr mit der Hand zu schreiben. Ich kann schnell tippen, und ich liebe meine Tools – aber ich habe wieder gemerkt, dass ich beim Schreiben mit der Hand tatsächlich besser denken kann.

Bei den Linguistik- und Nerd-Themen gab es 2025 keine neuen Artikel. So viel Nerdwissen, so wenig Zeit! Aber auch das ist wieder geplant. Für das Metaphern-Kapitel meiner Diss muss ich noch zwei neuere Bücher von DEM Metaphern-Experten Zoltán Kövecses lesen, und das ist doch eine gute Gelegenheit, meinen Metaphern-Artikel zu überarbeiten – oder einen neuen zu schreiben.

Mein Blog & Ich

Eine „richtige“ Startseite hat mein Blog immer noch nicht, aber das läuft ja nicht weg. Am wichtigsten sind sowieso in Blogartikel selbst! Siehe z. B. den Blog ESC kompakt – der ist sehr erfolgreich und stellt als Hobby-Blog mehr auf die Beine als so mancher Business Blog, und das auch ohne eine „richtige“ Startseite.

Bei Blog-Mitgliedschaften fahre ich zurzeit noch zweigleisig. Schon seit fast drei Jahren bin ich Mitglied der Blogothek von Janneke Duijnmaijer, und dort habe ich viel übers Bloggen gelernt. 2025 gab es dort einige neue und aktualisierte Inhalte, und ich bin gerade fleißig am Durcharbeiten. Der Newsletter-Kurs fehlt mir z. B. noch, dabei wird es wirklich langsam Zeit für einen Newsletter – den habe ich nämlich auch nach drei Jahren bloggen noch nicht.

Auch beim Co-working bin ich immer gerne dabei und blogge gemeinsam mit anderen Teilnehmerinnen. Und die Technikexpertin der Blogothek hat mir auch das eine oder andere Mal weitergeholfen, danke dafür!

Zusätzlich wurde ich im Juli Gründungsmitglied von Judith Peters VIB – Very Interesting Blogger – Programm. Dieser Kurs ist weniger intensiv als ihr großer Blogkurs und deswegen perfekt für mich geeignet. Auch, wenn ich noch nicht so viele ihrer Themenvorschläge umgesetzt habe – es sind viele tolle Ideen, wie ich meine Unmengen an Blogartikel-Ideen tatsächlich in gute und hilfreiche Blogartikel verwandeln kann.

Großartig sichtbar geworden bin ich mit meinem Blog auch 2025 noch nicht. Meine Strategie war hauptsächlich, Blogartikel zu schreiben und den Blog mit Inhalten zu füllen – die ich dann z. B. für Social Media oder Newsletter nutzen kann. Das ist ja das schöne an einem Blog: Es muss nicht immer alles neu sein, man kann auch noch Artikel teilen, die vor längerer Zeit geschrieben wurden (sofern sie inhaltlich immer noch aktuell sind – oder überarbeitet wurden).

Mein Blog und ich 2026 – und weiter geht’s!

Abenteuerreisen mit der Bahn

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Und wer so richtig abenteuerlustig ist, fährt einfach mit der Bahn!

Als Kind hatte ich ein Hörspiel, in dem eine Kuh auf den Gleisen steht und der Zug deshalb nicht weiterfahren kann. Im Sommer 2025 habe ich das tatsächlich erlebt – der Zug wurde wegen einer Rinderherde auf den Gleisen umgeleitet.

Ich gucke ja auch durchaus mal Science Fiction, und da geht es auch mal um Zeitreisen. Da denkt man sich manchmal, wäre ja schon cool, wenn das in echt möglich wäre. Nun, das ist es – bei der Bahn! Zum Beispiel, als ich nach dem Lord of the Lost Konzert in Düsseldorf gegen 23.30 wieder am Hauptbahnhof war – und noch den Zug um 22.40 bekommen habe, weil der fast eine Stunde Verspätung hatte.

Oder als ich den Zug um 11:36 von Bonn nach Heidelberg nehmen wollte. Angekommen am Bahnhof wird der Zug für 12:24 angezeigt. Dann für 12:48. Daraus wurde dann 13.22. Was die Bahn-App nicht daran gehindert hat, mir um 12:48 eine Willkommen an Bord!- Nachricht zu schicken. Äh, ja schön, liebe Bahn, aber ich stehe noch am Gleis und warte! Ob dieser Zug jemals abgefahren ist oder nicht, weiß nur die Bahn. Ich habe jedenfalls um 13:15 einen anderen Zug genommen, und der war sogar pünktlich!

Lustig war auch die Fahrt von Brüssel nach Köln im Sommer, als der verspätete Zug plötzlich in der App wieder als pünktlich angezeigt wurde und ich sogar eine Ihr-Zug-ist-wieder-pünktlich E-mail von der Bahn bekam! Auch die Anzeige im Zug war auf pünktlich eingestellt und zeigte kurz nach der Abfahrt an, dass der nächste Halt in 16 Minuten in Lüttich ist. Ganz sicher nicht, liebe Bahn – wir sind gerade erst aus Brüssel raus, niemals sind wir in 16 Minuten in Lüttich!

Außerdem sorgt die Bahn sich um die Fitness der Fahrgäste und bietet ein eigenes Bewegungsprogramm an. Nach dem Roxette-Konzert in Düsseldorf sollte der Zug, der (natürlich) 20 Minuten Verspätung hatte, eigentlich von Gleis 16 abfahren. Dann hieß es, heute von Gleis 10 – und kaum auf Gleis 10 angekommen, kam die Durchsage, heute von Gleis 4. Beim Umsteigen in Köln Messe-Deutz dasselbe Spielchen – fünf Minuten vor Abfahrt der S-Bahn durften wir noch schnell von Gleis 10 rüber zu Gleis 4 rennen.

Auf der Fahrt nach Hamburg im Dezember dasselbe Spielchen, nur diesmal mit Gepäck und tagsüber (= viel mehr los auf dem Bahnhof). Wegen technischem Defekt mussten wir 10 Minuten vor Abfahrt von Gleis 2 zu Gleis 6; außerdem müssen wir deswegen einen Umweg fahren. Das fängt ja toll an… oder? Tatsächlich sind wir aber dann gut durchgekommen und haben nicht – wie von mir befürchtet – unterwegs noch mehr Verspätung eingesammelt. Dass der Zug dann wegen einer Streckensperrung nicht zum Hamburger Hauptbahnhof fahren konnte und stattdessen nur in Harburg hielt, geschenkt – für mich war es egal, wo ich in den Nahverkehr Richtung Hotel umsteige. Spaßig (NICHT!) aber für alle, die am Hauptbahnhof einen anderen Zug kriegen mussten und vielleicht noch viel Gepäck dabei hatten.

Der Höhepunkt war aber an einem Dezemberarbend die Fahrt von Köln nach Heidelberg. In Heidelberg schon fast eine halbe Stunde zu spät, wurde im Laufe der Fahrt noch mehr Verspätung gesammelt – bis kurz hinter Koblenz nichts mehr ging. Güterzug liegengeblieben, Strecke gesperrt. Ganze zwei Stunden hingen wir dort fest; immerhin funktionierten WLAN und Steckdosen im Zug, und ich hatte tatsächlich wohl in weiser Voraussicht vor der Abfahrt noch eine Wasserflasche gekauft.

Gegen 3.00 morgens – mit fast dreieinhalb Stunden Verspätung – kamen wir dann in Köln Messe-Deutz an, und ich konnte von dort auf Bahn-Kosten mit dem Taxi nach Hause fahren.

Welche Abenteuer hält die Bahn 2026 für mich bereit? Ich bin gespannt!

Mein 2025 in Musik

Im Februar veröffentlichte Chris Harms, der Sänger von Lord of the Lost, sein Soloalbum 1980, was bei mir zeitweise rauf und runter lief und das ich immer noch sehr gerne höre. Wow – seine Stimme, kombiniert mit 80er-Jahre-Pop, ist einfach eine wunderbare Mischung; ehrlich gesagt hätte ich das nicht gedacht, als das Album angekündigt wurde. Aber wenn Chris etwas anpackt, kommt immer etwas großartiges dabei heraus. Einfach Wahnsinn, wie kreativ er ist!

Auch den ESC habe ich 2025 wieder verfolgt. Irgendwie schade, dass Feuerschwanz nicht den Vorentscheid gewonnen haben (auch, wie das gemacht wurde), aber ihr Song Knightclub is ein Ohrwurm. Und Baller auch. Der größte ESC-Ohrwurm des Jahres ist aber natürlich Bara Bada Bastu, der schwedische Beitrag der finnischen Gruppe KAI.

10 Jahre nach meinem ersten und einzigen Roxette-Konzert mit der einzigartigen Marie Fredriksson habe ich Roxette wieder live gesehen, und das gleich zweimal: Im Sommer auf dem Rock Zottegem Festival in Belgien und im November in der Mitsubishi Electric Halle in Düsseldorf.

Die neue Sängerin Lena Philippson macht das großartig, und wenn ich diese beiden Shows vergleiche, habe ich das Gefühl, dass sie immer mehr in ihre Rolle reinwächst. Ich weiß – nicht jedem Fan gefällt die Tatsache, dass jetzt Lena mit Per und den anderen auf der Bühne steht. Roxette – das sind schließlich Marie und Per, oder? Ja – und Nein. Denn natürlich sind und waren Roxette immer Marie und Per. Aber gleichzeitig war Roxette immer so viel mehr als nur Marie und Per, denn es gehörte ein ganzes Team vor und hinter den Kulissen dazu, Roxette zu dem zu machen, was sie wurden und heute immer noch sind.

DIE Hauptdarsteller bei den Roxette-Shows sind sowieso die Songs. Lena und Per und die Live-Band liefern eine großartige Show ab, bei der die Freude an der Musik im Mittelpunkt steht. Ich freue mich einfach, diese Songs wieder live zu hören, dabei auch mal mitzusingen und einfach Spaß zu haben. Danke Roxette!

Eines meiner Lieblingsmusicals habe ich 2025 wiederentdeckt. Vor ca. 15-20 Jahren hatte ich eine Musical-Phase, und Elisabeth, das Musical über die österreichische Kaiserin, war eines meiner absoluten Lieblingsmusicals. Zurzeit höre ich eigentlich kaum Musicals, aber als ich gesehen habe, dass die Elisabeth-Tour hier nach NRW – genauer gesagt, nach Oberhausen – kommt, war sofort klar: Da muss ich hin!

Als ich im Mai im Theater saß und es losging, war ich sofort wieder voll drin! Es war so schön, Elisabeth mal live zu erleben – etwas, von dem ich zu meiner Musical-Fan-Zeit nie gedacht hätte, dass das mal passieren würde. Die Musik ist sowieso toll, und auch die Inszenierung gefiel mir richtig gut. Nach diesem wunderbaren Theater-Nachmittag hatte ich natürlich wieder alle meine Elisabeth-Ohrwürmer – ich bin so froh, dass ich dort war!

Ein anderes Lieblingsmusical, Wicked, habe ich 2024 durch den Film wiederentdeckt, als ich Teil 1 im Kino gesehen habe. Im November 2025 kam endlich Teil 2 in die Kinos, und den Film musste ich mir natürlich auch anschauen! Beide Filme sind echt toll gemacht, wie so richtig altmodische Musical-Filme mit aufwändigen Bühnenbildern und Kostümen und vielen Tanz-Szenen. Die beiden Soundtracks habe ich mir natürlich auch gekauft und höre jetzt wieder häufiger Wicked.

Eine musikalische Neuentdeckung kam aus einer Richtung, die ich bis jetzt gar nicht auf dem Schirm hatte: K-Pop. Natürlich weiß ich schon lange, dass es viele internationale K-Pop Stars mit großen Hits gibt, aber irgendwie ging es immer an mir vorbei. Bis ich durch meine Nichten den Film KPop Demon Hunters gesehen habe und bei mir einige Songs als Ohrwürmer hängengeblieben sind. Gerade Golden und Soda Pop kriege ich einfach nicht mehr aus dem Kopf, und so musste auch der Film-Soundtrack mit in meine Musik-Sammlung.

2025 of the Lost

Vier Live-Shows, zwei Teile eines wunderbaren neues Albums, eine Autogrammstunde, ein 24-Stunden-Livestream und ein Besuch bei der Band im Studio – auch mit Lord of the Lost habe ich 2025 einiges erlebt!

Das aktuelle Album der Band, OPVS NOIR, hat drei Teile. Teil 1 erschien im August 2025 und Teil 2 im Dezember (Teil 3 ist für April 2026 geplant). So gab es viel neue Musik, und WAS für Musik! Beide bisher erschienenen Teile sind absolut großartig, zurzeit hat es mir vor allem Teil 2 angetan (ich höre das Album auch gerade wieder beim Schreiben). Hier gibt es z. B. deutsch-finnische Party-Stimmung bei Raveyard zusammen mit dem finnischen ESC-Star Käärijä oder düstere Träumereien bei Winter’s Dying Heart, einem meiner absoluten Lieblingssongs mit einem wunderschönen Anime-Video.

Tatsächlich habe ich aber auch Teil 3 schon gehört, als ich im Juli in den Chameleon Studios in Hamburg war. Lord of the Lost haben dort an einem Wochenende im Juli Pre-Listening Sessions veranstaltet, bei denen Fans im Studio gemeinsam mit der Band die kompletten drei Teile des Albums anhören konnten. Es war ein ganz besonderes Erlebnis, und die Jungs aus der Band waren wundervolle Gastgeber! Sie haben alles mit sehr viel Liebe organisiert und eine Atmosphäre geschaffen, in der man sich richtig wohlfühlen konnte.

Gleich der erste Song von OPVS NOIR Vol. 1, Bazaar Bizarre, hatte einen WOW!-Effekt. Was für ein Song – und die perfekte Einstimmung auf dieses Album. Bazaar Bizarre wurde dann auch zu einem meiner Lieblingssongs. Auch live ist der Song jedes Mal ein Highlight!

Zwei Wochen später habe ich die Bandmitglieder nochmal hautnah erlebt – bei der Autogrammstunde auf dem Amphi-Festival in Köln. Ich hatte tatsächlich nichts zum signieren dabei, außer des Festival-Autogrammhefts, aber es war einfach schön, den Jungs nochmal hallo zu sagen. Es war mein erstes Amphi-Festival, denn eigentlich ist ein Gothic-Festival nicht wirklich meine Welt – aber ich dachte, wenn Lord of the Lost auf einem Festival hier in der Nähe als Headliner spielen, muss ich hin! So habe ich ein wunderschönes Sommerabendkonzert mit der Musik von Lord of the Lost erlebt, in Köln am Tanzbrunnen, direkt am Rhein.

Aber weil eine Lord of the Lost Show nicht reicht, war ich im Oktober auf der Lords of Fyre Tour, bei der Lord of the Lost gemeinsam mit Feuerschwanz eine Double-Headliner-Tour gespielt haben. Lord of the Lost haben wie immer eine tolle Show abgeliefert, Feuerschwanz macht live auch Spaß, und da die Show in Düsseldorf der letzte Termin der Tour war, gab es dort auch ein paar Überraschungen. So haben die Jungs von Lord of the Lost sich bei einem Feuerschwanz-Song als Kätzchen – „Miezen“ – verkleidet (eine Anspielung auf die Tatsache, dass sich die beiden Tänzerinnen von Feuerschwanz vor ca. einem Jahr von Miezen in Schildmaiden umbenannt haben) und für viel Spaß auf der Bühne gesorgt.

Ein Highlight des Jahres war natürlich wieder das Lordfest in Hamburg im Dezember. Dort habe ich Lord of the Lost gleich zweimal hintereinander live erlebt: Am 12. Dezember bei der Karaoke-Warm-Up Show im kleinen Kaiserkeller auf Sankt Pauli und am 13. Dezember beim großen Konzert in der Sporthalle. Zweimal total unterschiedlich, und zweimal genial! Bei der Karaoke-Show habe ich selbst viel mitgesungen und -getanzt; und in der Sporthalle hat es die Band mit viel Pyrotechnik so richtig krachen lassen. Highlights der Show? – Ich weiß es nicht. Wirklich nicht. Einfach alles – die ganze Show war ein Highlight!

Karten für das Lordfest 2026 habe ich jedenfalls gleich bestellt und freue mich schon wieder auf mein Dezember-Wochenende in Hamburg.

Erste Mal im Jahr 2025

Was habe ich 2026 zum ersten Mal gemacht? Gar nicht so viel – oder doch? Als ich einmal anfing zu sammeln, kam dann doch einiges zusammen! So sind hier meine ersten Mal 2025 – in zufälliger Reihenfolge:

  • Auf der Reeperbahn nachts um halb eins einen Spaziergang gemacht.
  • K-Pop gehört! D.h. nicht nur mal irgendwo zufällig, sondern gekauft und rauf und runter gehört.
  • Ein Fitnessarmband gekauft – und seitdem fleißig verwendet!
  • Elisabeth, eines meiner absoluten Lieblingsmusicals, live im Theater gesehen.
  • Endlich auf dem Weihnachtsmarkt in Köln gewesen!
  • Auf einem Festival für die Autogrammstunde einer Band angestellt.
  • Gleich zwei 12 von 12 Blogartikel geschrieben.F
  • Mich in den Uni-Bibliotheken Bonn und Köln angemeldet – und dort Bücher ausgeliehen.
  • Auf ein Gothic-Festival gegangen.
  • Die berühmte Dubai-Schokolade von Kikis Kitchen probiert. Und ja – die ist schon sehr lecker.
  • Auf Joggingrunden 3 km gelaufen! Für andere vielleicht nichts, für mich schon ziemlich gut. Auf das ich 2026 4 oder 5 km schaffe!
  • Mit DeepL Write gearbeitet.
  • Ein Band-T-Shirt bestellt. Normalerweise habe ich es nicht so mit Bandklamotten, aber dem süßen axoLOTL-Design von Lord of the Lost konnte ich nicht widerstehen!
  • Ich habe Lord of the Lost, eine meiner absoluten Lieblingsbands, in ihrem Studio getroffen! Noch ein, zwei Jahre vorher hätte ich gesagt, nein, sowas ist nichts für mich – aber 2025 habe ich mir ein Ticket für die Veranstaltung gekauft, bin hingefahren und hatte einen wunderschönen Abend mit den Bandmitgliedern & anderen Fans.

Lieblingstools 2025

Bei mir geht nichts ohne meine Tools! So sehr, dass ich gerade dabei bin, darum meinen Expertenstatus aufzubauen. Das hier waren meine Lieblingstools im Jahr 2025:

  • Scrivener. Einfach das beste Tool für große Schreibprojekte!
  • Notion. Datenbanken, To-Do-Listen, Seiten – mit Notion organisiere ich meine Diss, meinen Blog und ein paar andere Dinge. Ich könnte nicht mehr ohne dieses Tool, dabei kenne ich gefühlt nur einen kleinen Teil der Funktionen. 2026 lerne ich noch mehr!
  • OneNote. Dieses Notiz-Tool nutze ich seit Jahren, und ich habe immer noch vieles dort drin und verwende es auch weiter – so sehr ich Notion liebe, bei manchen Arbeitsschritten hat auch OneNote den einen oder anderen Vorteil.
  • DeepL Write. Dieser KI-Schreibassistent hat mir vor allem bei Stil und Formulierungen geholfen, wenn meinem Gehirn von selbst nichts mehr eingefallen ist oder ich bei meinem Text betriebsblind war.
  • LanguageTool. Auch dieses Tool habe ich 2025 viel genutzt, für meinen Blog und für meine Diss.
  • Zotero. Meine Literaturverwaltung mache ich inzwischen fast vollständig mit Zotero, und ich mag dieses Tool immer mehr.
  • WordPress. Damit läuft mein Blog, und so nutze ich dieses Tool jedes Mal, wenn ich einen Blogartikel schreibe oder etwas anderes an meinem Blog mache.

Serien 2025

Das waren meine Lieblingsserien 2025:

  • Doctor Who. Ich habe die Christmas Specials und die beiden neuen Staffeln auf Disney+ entdeckt und musste sie gleich anschauen! Ist ein paar Jahre her, dass ich regelmäßig Doctor Who geschaut habe, aber es war wieder schön.
  • Only Murders in the Building. Staffeln 1 – 4 habe ich im Laufe des Jahres nochmal angschaut, und im Herbst kam endlich Staffel 5! Diesmal habe ich gewartet, bis alle Folgen draußen waren, und sie dann in einen Marathon alle auf einmal geguckt.
  • Death in Paradise. Auch davon gab es eine neue Staffel, und diese Karibik-Krimis machen immer wieder Spaß!
  • Der Pass. Vor Jahren habe ich Die Brücke verschlungen, die Serie, in der eine Leiche auf der Brücke zwischen Dänemark und Schweden gefunden wird, sodass die Ermittler aus Kopenhagen und Malmö zusammenarbeiten müssen, um den Fall aufzuklären. Der Pass ist ähnlich – spielt aber zwischen Deutschland und Österreich. Genauso genial wie Die Brücke, und noch unheimlicher.
  • Agatha Christies Poirot. Ich liebe Krimis von Agatha Christie, und da die Poirot-Verfilmungen wieder auf ARD One und in der Mediathek laufen, muss ich sie wieder – inzwischen bestimmt zum dritten oder vierten Mal – anschauen.
  • The Thursday Murder Club. Keine Serie, aber ein Film – von dem ich hoffe, dass es noch weitere Filme geben wird, oder vielleicht sogar eine Serie!

2025 in Zahlen

  • Live-Shows der Band Feuerschwanz: 1
  • Reisen nach Hamburg: 2
  • Kinobesuche: 2
  • Live-Shows mit Roxette: 2
  • Live-Shows mit Lord of the Lost: 4
  • Ausgeliehene Bücher aus Unibibliotheken: 19
  • Veröffentlichte Blogartikel: 21
  • Angehörte Folgen des Podcasts Swiss + Harms – Zwischen Tour und Angel: 21
  • Duolingo-Streak (Niederländisch) am 31. Dezember 2025: 431
  • Meiste Schritte an einem einzigen Tag: 30.756
  • Heruntergeladene Artikel aus akademischen Fachzeitschriften: Viele!
  • Weihnachtsplätzchen gegessen: Viele!

… und ich bin 6-fache Tante und habe auch 2025 viel Zeit mit den Kindern verbracht!

Ausblick auf 2026

2025 hat sich also einiges getan, und ich habe viel erlebt. 2026 geht genauso spannend weiter. Interessante Projekte und Abenteuer stehen an, und ich habe vieles vor!

Ich werde mindestens dreimal Lord of the Lost live sehen! Einmal im Mai in Köln und zweimal beim Lordfest 2026 im Dezember in Hamburg. Vielleicht kommen noch mehr Shows dazu? So gibt es z. B. im Juli ein Festival in NRW, bei dem Lord of the Lost Headliner sind, und ich überlege noch, ob ich mir zur Show in Stockholm im März eine Stockholm-Reise leisten soll, denn tatsächlich war ich seit 2023 nicht mehr in meinem wunderschönen Stockholm.

Roxette werde ich 2026 mindestens einmal sehen – im August in Bonn.

Im April 2026 erscheint dann der 3. Teil des Lord of the Lost Albums OPVS NOIR. Darauf freue ich mich auch schon! Von den Pre-Listening-Sessions ist vor allem der Song I Hate People hängengeblieben, der stach einfach raus inmitten der anderen Songs. Ich bin mal gespannt, wie der Eindruck sein wird, wenn ich im April das ganze Album wieder hören kann!

Ich will auch wieder in eine Sportroutine kommen und regelmäßig laufen gehen – oder Gymnastik machen, wenn es regnet oder zu kalt ist.

Mit meinem Niederländisch mache ich auch fleißig weiter! Am 31. Dezember 2026 bin ich dann bei einem Streak von 796.

Meine Projekte 2026

Meine ganz großen Projekte 2026 werden 1. Meine Diss und 2. Mein Blog & Mein Business. In beidem möchte ich ein ganzes Stück weiterkommen!

Mit meiner Diss möchte ich 2026 endlich fertig werden. Zurzeit sieht es ganz gut aus: Ich habe 2024 und 2025 alles einmal fertig geschrieben und muss 2026 alles einmal überarbeiten – wofür ich 2025 schon sehr viel vorbereitet und recherchiert habe. Jetzt steht „nur“ noch die eigentliche Schreibarbeit am Text an – das sollte ich doch hinkriegen?

Auch an meinem Blog soll sich einiges bewegen. Ich brauche endlich eine Startseite. Was mich bis jetzt daran gehindert hat, waren keine Technik-Probleme – das kriege ich hin; ich habe mich bis jetzt noch in jedes Tool und in jede Funktion eingearbeitet. Das Problem war eher inhaltlich – was soll überhaupt auf meine Startseite drauf? Aber seit ich darauf gekommen bin, meinen Blog thematisch etwas mehr in Richtung Tools zu verschieben, wird auch immer klarer, was auf meine Startseite gehören soll.

Bei mir geht es um Tools, die man für die Diss oder für andere große Schreibprojekte braucht. 2026 will ich mehr über meine Lieblingstools schreiben und darüber, wie ich sie verwende. Außerdem wird es langsam Zeit, dass auch das eine oder andere KI-Tool zu einem meiner Lieblingstools wird. Noch nutze ich KI ja sehr wenig, obwohl diese Tools schon viel können und ich sie durchaus spannend finde – wenn man sie mit Verstand einsetzt.

Außerdem überlege ich, ob mein Blog nicht auch eine Englisch-Kategorie bekommen soll. Nicht in dem Sinne, dass ich z. B. Grammatik-Regeln erkläre (es hat schließlich Gründe, dass ich keine Englisch-Lehrerin geworden bin), aber vielleicht Themen wie Englisch-Tipps für den Alltag oder Tools für die Arbeit auf Englisch. Denn ich arbeite selbst viel auf Englisch, und auch dabei gilt: Nicht ohne meine Lieblingstools! Vielleicht mache ich meinen Blog auch endlich zweisprachig?

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

Ein eigenes Business habe ich noch nicht, ein genaues Angebot steht auch noch nicht – aber 2026 soll sich das ändern. Was aber klar ist: Mein Business wird zweisprachig! Ich kann alles, was ich tue, auf Deutsch oder auf Englisch. Workshop zu einem Tool auf Englisch? – Kein Problem! Gastartikel auf Englisch? – Gerne!

Meine Tätigkeit darf auch gerne in den Bereich gehen, der unter der großen Überschrift der Virtuellen Assisstenz zusammengefasst wird – als zweisprachige VA für Tools und Texte, z. B. für Kunden, die ihrerseits zweisprachige Kunden und Angebote haben, wie Sprachkurse oder Veranstaltungen.

Auch mein Tool-Wissen weitergeben möchte ich sehr gerne und anderen zeigen, wie sie sich ihre Projekte mit den richtigen Tools vereinfachen können. Ein Schwerpunkt hier sind akadamische Arbeiten (ein Bereich, wo es durchaus Nachfrage nach zweisprachigen Experten gibt, wie ich an meiner eigenen Uni sehe), weil ich selbst immer noch an einem großen akademischen Projekt arbeite. Zurzeit nutze ich vor allem Scrivener, Notion, OneNote und Zotero, aber in der Vergangenheit habe ich auch mit MAXQDA, Citavi und EndNote gearbeitet.

Für diese Expertise will ich sichtbar werden – und Workshops und Kurse geben, als Speakerin auftreten oder als VA im Hintergrund bei der Tool-Anwendung unterstützen. Das Ganze, wie gesagt, genauso gerne auf Englisch wie auf Deutsch.

Im Jahr 2026 steht also einiges an: viel Spaß, viel Arbeit, viel Abenteuer!

Wie war dein 2025? Hast du auch einen Jahresrückblick geschrieben? Und was hast du 2026 vor? Schreib es mir gerne in die Kommentare!

2 Gedanken zu „Bloggen, Bahn-Abenteuer und Bazaar Bizarre: Mein Jahresrückblick 2025“

  1. So viele Pläne für 2026! Habe gerade interessiert deinen Jahresrückblick gelesen und freue mich, über die Aktion „Jahresrückblog“ immer wieder auf interessante Blogs zu treffen. Beim Thema Newsletter hatte ich so einen Flashback – weil es immer hieß „du brauchst für den Blog einen Newsletter“ hatte ich vor Jahren einen solchen eingerichtet. Letztlich fand ich, trotz einer guten Öffnungsquote, dass sich der Aufwand nicht wirklich lohnt und habe ihn letztes Jahr wieder eingestellt.

  2. Liebe Carmen, dein Jahresrückblick ist sehr unterhaltsam und erlebnisreich. Bei deinen Bahnabenteuern musste ich ganz schön schmunzeln. Ich lasse mich dieses Jahr auch mal drauf ein, allerdings muss ich nicht umsteigen, ich weiß schon warum😉
    Ich wünsche dir für deine Doktorarbeit ganz viel Erfolg und auch bei den anderen Themen, die du dir fürs neue Jahr vorgenommen hast. Ich glaube, ich werde öfter mal hier vorbei schneien.
    Liebe Grüße Sonja

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